Düse


Düse

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Dü|se ['dy:zə], die; -, -n:
sich verengender Teil eines Rohrs, der die Umsetzung von Druck in Geschwindigkeit ermöglicht, auch zum Zerstäuben von Flüssigkeiten dient oder als Messinstrument gebraucht wird.
Zus.: Gasdüse, Kraftstoffdüse, Öldüse, Spritzdüse, Strahldüse, Vergaserdüse, Zerstäuberdüse.

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Dü|se 〈f. 19
1. Rohrleitung mit allmählich abnehmendem Querschnitt, wodurch sich die Geschwindigkeit eines hindurchströmenden Mediums erhöht, sein statischer Druck dagegen abnimmt
2. Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten
[<tschech. duše „Inneres eines Rohres“ <altslaw. duša „Seele, Atem“]

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Dü|se, die; -, -n [frühnhd. t(h)üsel, H. u.; urspr. Bez. für die Mündung des Blasebalgrohres] (Technik):
sich nach vorn stetig verengendes [Rohr]stück, in dem ein hindurchfließendes Medium wie Flüssigkeit od. Gas seine Geschwindigkeit unter gleichzeitigem Druckabfall erhöht.

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Duse,
 
Eleonora, italienische Schauspielerin, * Vigevano 3. 10. 1858, ✝ Pittsburgh (Pennsylvania) 21. 4. 1924; stammte aus einer Schauspielerfamilie, spielte mit wachsendem Erfolg in Italien, seit 1892 hielt sie sich auf Tourneen auch im Ausland auf; mit ihrem gefühlsintensiven Spiel eine der größten Charakterdarstellerinnen ihrer Zeit in Rollen besonders von A. Dumas fils, H. Ibsen, M. Maeterlinck und G. D'Annunzio, dem sie persönlich nahe stand.
 
 
E. A. Rheinhardt: Das Leben der E. D. (18.-20. Tsd. 1943);
 E. Le Gallienne: The mystic in the theatre: E. D. (New York 1966);
 J. Stokes u. a.: Sarah Bernhardt, Ellen Terry, E. D. Ein Leben für das Theater (a. d. Engl., 1991);
 I. B. Jonas: Rainer Maria Rilke u. die D. (1993);
 
E. D. (1859-1924). Ein Leben für die Kunst, hg. v. F. W. Nielsen (31994);
 D. Maurer: E. D. (9.-10. Tsd. 1995).

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Dü|se, die; -, -n [frühnhd. t(h)üsel, H. u.; urspr. Bez. für die Mündung des Blasebalgrohres] (Technik): sich nach vorn stetig verengendes [Rohr]stück, in dem ein hindurchfließendes Medium wie Flüssigkeit od. Gas seine Geschwindigkeit unter gleichzeitigem Druckabfall erhöht.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Duse — Duse, n. A demon or spirit. See {Deuce}. [1913 Webster] …   The Collaborative International Dictionary of English

  • duse — ● duse nom féminin (allemand Düse) Petit orifice calibré, limitant le débit d un tuyau sous pression …   Encyclopédie Universelle

  • Düse — (Deule), das Rohrstück, das die Gebläseluft ins Feuer leitet; s. Gebläse …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Düse — (Deupe), das letzte, leicht abnehmbare, in die Form mündende Stück der Windleitung von Gebläseöfen …   Lexikon der gesamten Technik

  • Düse — Düse, bei den Gebläsen in Hüttenwerken das konische Mündungsrohr, durch das der Wind in den Ofen strömt …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Duse — Duse, Eleonora, ital. Schauspielerin, geb. 3. Okt. 1859 in Vigevano, war mit dem Schauspieler Tebaldo Checchi vermählt, bes. im modernen Sittendrama hervorragend. – Vgl. Rasi (deutsch 1904) …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Duse — Duse, Eleonora …   Enciclopedia Universal

  • Düse — Sf Rohrstück zur Verstärkung durchfließender Gase oder Flüssigkeiten std. (16. Jh.) Stammwort. Seit dem 16. Jh. als Fachwort der Erzschmelzer bezeugt als t(h)üsel. Gemeint ist die Röhre, durch die der Blasebalg in den Schmelzofen mündet.… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

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